Zu viele Jugendliche auf Social-Media?

Emilia Schraml, Klasse 9a, Freie Schule Anhalt, Köthen

Emilia Schraml Bilddatei

Die JIM-Studie berichtet über die tägliche Nutzung großer Plattform-Apps von zwölf bis neunzehn Jahre alten Jugendlichen. Die Nutzung sollte besser kontrolliert sowie eingeschränkt werden.

JIM steht für: Jugend-Medien-Information

Die JIM-Studie spricht thematische Schwerpunkte der Untersuchung von Mediennutzung sowie alltägliches Informationsverhalten an. Die JIM-Studie ist ein Langzeitprojekt, welches seit 1998 durchgeführt wird. Das Ziel der Studie ist es, aufzuzeichnen, in welchen inhaltlichen Kontexten sich die Freizeitgestaltung Jugendlicher in Südwest-Deutschland vollzieht.

In dieser Studie geht es um die meistgenutzten Apps von Jugendlichen. Sie berichtet, dass die beliebteste App WhatsApp ist. An zweiter Stelle steht Instagram und den dritten Platz belegt TikTok, den 4. Platz erhält Snapchat.

Die Studie zeigt, wie viele junge Jugendliche auf großen Plattformen wie Instagram und TikTok sind. Dort lauern viele Gefahren. Trotz der Vielzahl an Möglichkeiten, die Instagram bietet, bringt es einige Risiken mit sich. Eltern sollten bei 12–13-Jährigen bestenfalls beim ersten Login mit dabei sein und gucken, dass der Account privat ist. Im Falle eines öffentlichen Accounts sollte man darauf achten, dass, wenn man Bilder hochlädt, man die Kommentare ausschaltet sowie die Follower kontrolliert. So kann man Cybergrooming, Hass-, pädophile Nachrichten sowie Cybermobbing verhindern.

Auf TikTok gibt es ähnliche Risiken für junge Nutzer*innen. Hier gibt es aber auch zumeist noch gefährlichere Inhalte, wie zum Beispiel Hashtags mit gefährlichen Inhalten, unzureichendem Datenschutz, versteckter Werbung oder mangelndem Jugendschutz sowie auch suizidhaltigen Videos oder Pornographie von Kindern. Und obwohl WhatsApp relativ sicher ist, hat es auch Risiken wie unerwünschte Kontaktaufnahmen oder Spams , Kettenbriefe oder problematische Inhalte. Auch wenn viele Plattformen viele Gefahren mit sich bringen, kann man dort Spaß haben, lachen oder auch zusammen trauern.

Was macht der Medienkonsum mit Jugendlichen/Kindern?

Die Nutzung von digitalen Medien kann große Auswirkungen auf einen haben. Je mehr Zeit man am Bildschirm verbringt, desto schlechter wird das Schreiben, Sprechen, logische Denken als auch das Sehen. Es kann auch Konzentrationsprobleme mit sich bringen. Viele Eltern berichten auch, dass die Haltung sich verschlechtert oder sogar das Risiko auf Übergewicht steigt.

1 Kommentar

  1. Veröffentlicht von Lutz Wuerbach am Mai 24, 2024 um 9:23 am

    Halle Emilia, vielen Dank für Deinen Text.

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